Der Elsbethenhof im Stadtgefüge
Der Hof des Nonnenklosters des Augustiner- Eremitenordens, in seiner Grundanlage aus dem 13. Jahrhundert, war seit dem 16. Jahrhundert nach Schließung des Klosters als Schulhof der Mittelpunkt des jugendlichen Lebens der städtischen Elsbethenschule. Erst vor ca. 10 Jahren verlor er durch die Verlagerung der Schule seine Bedeutung als ortsprägender Stadtraum und wurde seitdem als Hinterhof der umliegenden gewerblichen Nutzungen vernachlässigt. Wie schon zu den Zeiten, in denen er von Nonnen und Schulkindern als schützender Ort vor dem Trubel des Alltags genutzt wurde, so soll er auch in Zukunft zu einem Ort der Verlangsamung und Kontemplation werden.
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Eine bescheidene Zuordnung neuer Nutzungen: Theater-Café/Restaurant, Theaterkasse, Bühneneingang und Café zum Schrannenplatz bieten genügend Anlass, den Hof aufzusuchen. Die neuen Öffnungen zum Schrannenplatz und zum zukünftigen Theaterhof binden ihn attraktiv ins Stadtgefüge ein. Die neuen Gebäude setzen die Höhen des Bestandes fort und knüpfen mit ihren zweigliedrigen Fassaden an die Maßstäblichkeit der historischen Umgebung mit ihren Fassaden und Dachansichten an. |